Die Herborner Liberalen haben schon mehrfach darauf hingewiesen, dass dieser Vertrag finanzrechtlich bedenklich ist. Das dürfte auch für die Kartellbehörde interessant sein.
Die FDP fordert nun ein Eingreifen der Herborner Kommunalpolitiker von SPD, Grünen, FWG und CDU, die der Betriebskommission der Herborner Bäderbetriebe angehören, um dort endlich Maßnahmen zur Verbesserung der Wirtschaftlichkeit zu ergreifen die und die Entflechtung von den Stadtwerken anzugehen und von Bürgermeister Benner, der Aufsichtsratvorsitzender der Stadtwerke Herborn ist.
„Die Herborner Stadtwerke sollten die Wasserpreise freiwillig massiv senken und damit dem Beispiel Gelnhausen folgen, wo wie bereits berichtet wurde nun das Wasser 20% günstiger angeboten wird. Würde der Subventionierung der Bäderbetriebe, die nur rote Zahlen schreiben, endlich ein Ende gesetzt, sähen die Herborner Liberalen sogar die Möglichkeit, die Preise um mehr als 20 % zu senken. Hier geht es in erster Linie nicht darum einem Kartellverfahren zu entgehen, sondern den Bürgern ehrliche, faire und transparente Energie- und Wasserpreise zu bieten, die eben nicht mit dem zuschussbedürftigen Betrieb der Herborner Bäder belastet sind", erklärte am Wochenende die FDP-Ortsvorsitzende Sabine Merkelbach.





